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DOENE BBS Mailboxsystem in Merzenich/Düren

 
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Was ist Fido
FidoNet ist ein privates, internationales Rechnernetzwerk, das derzeit (Dez. 2000) aus ungefaehr 16000 Rechnern (Nodes genannt) besteht. Im Fruehjahr 1984 wurde es vom heutigen Apple-Programmierer Tom Jennings und einem Freund gegruendet. Zwei Monate spaeter war es bereits auf 60 Rechner angewachsen. Obwohl die meisten Rechner dieses Netzwerks unter dem PC-/MS-DOS-Betriebssystem arbeiten, ist FidoNet nicht gleichzusetzen mit einem reinen MS-DOS-Netzwerk, sondern definiert nur die Art und Weise, wie ueber asynchrone Waehlleitungsmodems Nachrichten ausgetauscht werden (das "Protokoll") und die interne Struktur der Nachrichten.

FidoNet ist unterteilt in Zones, Regions, Networks und Nodes. Eine FidoNet-Zone ist einem Kontinent, eine Region einem Land bzw. einem Staat und ein Network einem Bundesland oder einem Bezirk gleichzusetzen. Die kleinste Einheit von FidoNet sind die einzelnen Rechner, die FidoNet-Nodes. Jeder dieser Nodes hat eine eindeutige numerische Bezeichnung, eine "Matrix-Adresse".

So sehen verschiedene Matrix-Adressen in voller Schreibweise aus:

1:135/20.0
2:31/1.0
2:310/2.0
3:748/56.0
4:61/12.0
Das allgemeine Format ist Zone:Network/Node.Point. Derzeit sind in der FidoNet-Topologie Zone 1 (USA), Zone 2 (Europa), Zone 3 (Australien), Zone 4 (Suedamerika), Zone 5 (Afrika) und Zone 6 (Asien) definiert. Zones bestehen aus Regions, Regions bestehen aus Networks, die von Nodes geformt werden. Zone-Nummern sind immer einstellig, Region-Nummern zweistellig, Network-Nummern in der Regel drei- oder vierstellig. Nodenummern koennen bis zu fuenfstellig sein.

Ein Node ist immer gleichzeitig "Point Null". Die "primaere" FidoNet-Adresse enthaelt eine drei- oder vier- stellige Networknummer. Ein Node kann unter Umstaenden mehr als eine Adresse haben, z.B. eine zweistellige Region-Nummer. Solche Adressen werden fuer spezielle Verwaltungsaufgaben vergeben und fungieren als Alias-Adresse ("Aka").

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Was ist ein Point

Ein Point-System ist die komfortabelste Moeglichkeit, mit einer Fido-Net-Mailbox Nachrichten und Files auszutauschen. Neue Nachrichten werden in gepackter Form vom Point bei der Mailbox abgeholt. Sie koennen jederzeit gelesen werden; offline, in aller Ruhe und ohne die Telefongebuehren zu strapazieren.

Antworten und neue Nachrichten werden mit einem speziellen Editor geschrieben. Dieser Editor bietet meistens die Moeglichkeit, Texte aus anderen Programmen im ASCII- Format zu uebernehmen. Die Nachrichten werden gepackt, wieder an die Mailbox geschickt, dort in die entsprechenden Nachrichtenbereiche aufgeteilt und den anderen Online-Anrufern, Points und FidoNet-Mail- boxen zur Verfuegung gestellt. Die sogen. Pointsoftware wickelt das alles selbststaendig ab. FidoNet-Mailboxen, die fuer Online-Anrufer offen stehen - es gibt auch sogenannte "Mail Only-Nodes" - reservieren pro Tag eine bestimmte Zeitspanne, in der sie ausschliesslich fuer andere FidoNet- Systeme erreichbar sind ("national mailing hour"). In dieser "zone mailing hour", wie sie neuerdings genannt wird, werden Online- Anrufer nicht in die Mailbox gelassen. Point-User sind davon nicht betroffen, denn ihre Software identifiziert sich beim Verbindungsaufbau als FidoNet-System.

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Warum die Bezeichnung Point ?

Die Software eines Point-Systems wird oft in gleicher oder aehnlicher Form von FidoNet-Mailboxen verwendet. FidoNet-Mailboxen sind in einer Liste ("Nodelist") aufgefuehrt, die woechentlich aktualisiert wird ("Nodediff").

FidoNet-Mailboxen muessen bestimmte Mindestauflagen erfuellen, um in die Nodelist aufgenommen zu werden, z.B. Erreichbarkeit innerhalb einer bestimmten Zeit, meist Zugang fuer Online-Anrufer usw. Point-Systeme haben diese Auflagen nicht zu erfuellen, sie haben nur einen "User" - ihren Betreiber - und sind auch nicht in der Nodelist enthalten, sondern werden als "Anhaengsel" eines Fido-Nodes gekennzeichnet: 2:310/2.2 bedeutet Point 2 von Node 2 aus Network 310, Europa.

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Welche Software ist noetig fuer ein Point-System ?

Die drei Grundfunktionen eines Point-Systems sind die Verbindung mit der FidoNet-Mailbox, Ent- und Verpacken von Nachrichten und deren Verwaltung. Diese Funktionen werden von Mailer, Mail-Prozessor und Editor uebernommen.

Inzwischen stehen jedoch Softwarepakete zur Verfuegung, in denen saemtliche Funktionen in einem Programm enthalten sind. Das wohl aus meiner Sicht derzeit beste Pointprogramm fuer stationaere Systeme ist wohl Crosspoint oder auch einfach XP genannt. Dieses deutsche Freeware Programm vereinigt Mailer, Editor und Nachrichtenbank in einem Programm- Paket. XP verfuegt ueber ein ausgezeichnetes Online-Hilfe-System und eine sehr gute deutsche Dokumentation. Auch empfehlenswert ist das Pointprogramm Winpoint 2005 in der Version 359.1. Ein modernes integriertes Pointpaket fuer Windows mit integriertem Fido-Over-IP Mailer, integriertem EMSI-Mailer mit TAPI Unterstuetzung fuer ISDN und Modems, Mailreader mit Quote-Highlight und und und.

Aber auch fuer mobile Geraete (Handy/Tablett) gibt es inzwischen zumindest fuer Android-Systeme Loesungen. Zwei App's sind mir bekannt, und zwar AfterShock und vor allem die ebenfalls ueber Google Play Store zu beziehende kostenlose App 'HotdogEd'. Die DOENE-BBS ist dort als Node registriert, was die Pointeinrichtung fuer die DOENE-BBS nahezu automatisiert. Die Installation ist denkbar einfach. Nach dem Start einfach 'Add new' auswaehlen und ueber den Menuepunkt 'Request Point' die DOENE-BBS (Germany, Merzenich) auswaehlen. Der Rest ist nahezu selbsterklaerend :-) Die App besteht aus zwei Teilen a) den HotdogEd-FidoNet-Provider und b) den HotdogEd-Editor. .

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Wie wird man Point-User oder Node bei der DOENE-BBS ?

Fuer die App HotdogEd ist kein manueller Pointantrag bzw. Registrierung bei der DOENE-BBS erforderlich. Das erledigt HotdogEd im Laufe der Installation. Fuer andere Pointsoftware downloade den Pointantrag bzw. den Nodeantrag und schick ihn per EMail an die DOENE-BBS. Der Sysop der DOENE-BBS wird sich dann mit Dir in Verbindung setzten und Dir Deine Pointnummer bzw. die Nodenummer mitteilen. Der Nodeantrag gilt auch fuer einen Node, der nur eine Echomailversorgung wuenscht.

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Stichwortverzeichnis

Asynchron : Spricht man v. e. asynchronen Uebertragung werden die Daten seriell uebertragen, also Zeichen fuer Zeichen

BBS:             Bulletin Board System, ist eine Bezeichnung des Menuesystems

BiModem:    Bidirektionales Uebertragungsprotokoll

Chat:             Online-Gespraech zwischen dem User(n) und/oder Sysop

CTS:             Clear To Send, Bereitschaftsanzeige der DFUe-Einrichtung zum Senden von Daten

DSR:             Data Set Ready, die DFUe-Einrichtung zeigt damit ihre Uebertragungsbereitschaft an

DTR:             Date Terminal Ready, durch das Signal dieser Leitung wird der Zustand der DFUe-Einrichtung gesteuert. Es kann als Quittungssignal der DE-Einrichtung gesehen werden.

Gateway:       Mittels einem Gateway ist es moeglich, Nachrichten von einem Netz in ein anderes Netz zu  uebertragen. Dafuer ist eine entsprechende Software (um die verschiedenen Kommunikations-Protololle anzupas sen) oder Hardware notwendig

Internet:        Online-Netzwerk, dass groesste der Welt, waechst taeglich. Die Teilnehmerzahl ist kaum einzuschaetzen.

Fidonet:        Weltweites Netzsytem mit einer Vielzahl von Systemen, Gruender Tom Jennings

FTP:              Befehl bzw. Tool im Internet, um Files aus der ganzen Welt zu holen bzw. "saugen" von angeschlossenen Systemen


Fullduplex:   Uebertragung gleichzeitig in beide Richtungen ---> 2 Leitungen

Halbduplex:  Ubertragung abwechselnd auf einer Leitung

Handshake:   Im Zusammenhang mit Schnittstellen wird haeufig von Handshakever- fahren gesprochen. Es wird damit ausgedrueckt, dass zwei Geraete sozusagen "Hand in Hand" arbeiten u. dabei eine Kontrolle der Datenuebertragung ausueben. Man unterscheidet zwischen einem Software- und einem Hardware-Handshake


HSLINK:       Bidirektionales Highspeed-Protokoll, also zum Senden und Empfangen, d. h. man kann so die Geschwindigkeit verdoppeln


Host:              Netzknotenpunkt, uebernimmt bestimmte Funktionen und/oder Dienst- leistungen im Netzwerk

HUB:             Ein Netzknoten, der andere Netzteilnehmer mit Mail versorgt, sog. Mailverteiler

Mailbox:        engl. Bezeichnung fuer Briefkasten, das daherfuehrt, dass die Mailbox Nachrichten von Usern sammelt und eventuell an andere Mailboxen weiterleitet Mailer: Programm, dass den Datenaustausch zweier Systeme regelt

NEC:              Netzcoordinator, eine Aufsichtsperson, die ueber das Netzwerk waltet, bzw. Ungenauigkeiten beim Routing ausraeumt, regelt. Die Bezeichnung ist im Fido  entstanden,  bzw. in der dortigen Policy erklaert

Netcall:          Ein Anruf eines Point bei seinem uebergeordnetem System, wird auch als Netzanruf bezeichnet


MNP:             Fehlerprotokoll, dass im Modem auf dem Eprom drinnen ist, um die effektive Datenuebertragungsrate zu erhoehen bei ungepackten Files

Node:             Netzgruppe innerhalb eines Netzsystems wie bsp. FIDO, mehr Rechte bzw. mehr Pflichten als ein POINT (hierachisch hoehere Ebene)

Online:           Direkte Verbindung zwischen zwei Computern ueber Modems

Offline:          Gegenstueck zu Online, also keine Verbindung Packer: Datenmengen, also ASCII- und  Binaer-Dateien zu komprimieren um somit die Datenuebertragungszeit zu verkuerzen oder/und mehr Speicherkapazitaet zu schaffen auf diversen Datentraegern

Point:             Netzgruppe innerhalb eines Netzsystems wie bsp. FIDO (siehe Node)

Policy:            Allgemeine Regeln ueber ein Netzwerk, Richtlinien

Protokoll:       Es regelt die Datenformate (7 oder 8 Bit), Zeitablaeufe und die Art der Behandlung von Fehlern


Request:         Auch Filerequest genannt, steht im FidoNetz dafuer, wenn ein Sys- tem Node oder Point, bei einem Node (in aller Regel, 24 h Online) anruft, um Files per Download zu holen.

RxD:              Received Data, nach CCITT V24 Leitung zur Uebernahme der Daten von der DFUe-Einrichtung Scanner: Bezeichnung fuer das einsortieren von geschriebenen Nachrichten zu einem Mailpaket

Server:            Der Computer, der in einem Netzwerkverbindung mit anderen Computern als erstes eingeschaltet wird (Token-Ring), S. uebernimmt bestimmte Aufgaben (File-, Datenbankserver etc.)


Session:          Sitzung woertlich uebersetzt, Verbindung zweier Systeme via Modem

Simplex:         Uebetragung in eine Richtung

Subnet:           Untergruppe des Usenetz

Synchron:       In festgelegten Zeitintervallen werden Daten vom Sender zum Em- pfaenger gesandt, dabei fallen die Start und Stopbits bei dieser Art der Uebertragung weg. Vorteil: Hoehere Geschwindigkeit

System:          Computer der am Datenaustausch via Telefon beteiligt ist

Sysop:            Systemoperator, also derjenige der das System beaufsichtigt und in regelmaessigen Abstaenden wartet, sowie Verbesserungen an seinem System vornimmt.

Terminal-Emulation:     Emuliert das Verhalten eines anderen Terminal wie VT102, ANSI, AVATOR, IEMSI etc. mit Hilfe von Terminalemulationsprogrammen

Tosser:           Bezeichnung fuer das aussortieren der erhaltenen Nachrichten von einem anderen System

TTY:              steht fuer TeleTYpe Terminal, einfachste Terminal-Emulation

TxD:              Transmitted Data, nach CCITT V24 Leitung zur Uebertragung der Daten zur DFUe-Einrichtung


User:              Die Teilnehmer einer Mailbox

UUCP:           Unix to Unix CoPy, ein Uebertragungsprotokoll (wie z.B.: Z-Modem) dass von grosssen Netzwerken unterstuetzt wird, wie beispielsweise Usenet, Subnet, von Universitaeten genutzt und betrieben wird, teilweise stuendlicher Datenaustausch mit anderen Rechnern

XON/OFF:    Software-Handshake-Protokoll, regelt den Datenfluss zwischen dem Computer und dem Modem (DCE)

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